Viele Jahre war Entrepreneurship Education ein "Bottom-up-Ansatz" von engagierten Lehrerinnen und Lehrern. Heute ist die Förderung von unternehmerischen Kompetenzen Teil des Regierungsprogramms und von europäischen Entschlüssen. Beim Europäischen Rat 2014 stimmten die Bildungsministerinnen und -minister aller EU-Staaten überein, Eigeninitiative und Entrepreneurship auf allen Ebenen der Bildung bis 2020 zu implementieren.

In enger Kooperation mit dem Kompetenzzentrum für wertebasierte Wirtschaftsdidaktik der KPH Wien/Krems  unterstützen wir Sie bei der Integration von Entrepreneurship in Ihren Unterricht und ihre Schule durch zahlreiche Fortbildungsangebote: Eine Einführung in Entrepreneurship Education bieten zwei Basis-Seminare (Kitzbühler Sommerhochschule), die auf dem Youth Start Entrepreneurial Challenges Programm basieren. Weiterführend gibt es fachspezifische Seminare – von der Entrepreneurial Lernfirma bis zum Debattier-Seminar (bestehend aus dem Debattiertag und der Veranstaltungsreihe Ideen für Europa debattieren). Abgerundet wird dieses Angebot durch Wettbewerbe, Workshops mit Jungunternehmerinnen und Jungunternehmern sowie einer Crowdfunding-Website für Schulprojekte. Zudem gibt es für Lehrerinnen und Lehrer die Möglichkeit, im Rahmen von Lehrer/innen in die Wirtschaft ein Betriebspraktikum in einem Unternehmen zu absolvieren. Dabei ist Fortbildungsprogramm ist mit der eesi-Entrepreneurship Schule, einem Schulentwicklungs-Ansatz, der viele Lehrerinnen und Lehrer bzw. Schülerinnen und Schüler einer Schule einbindet, verknüpft.

Alle Entrepreneurship Seminare, sind Teil des regulären Fortbildungsangebots der KPH Wien/Krems und können so von Lehrerinnen und Lehrer als normale Fort- und Weiterbildung besucht werden. Weitere Details wie die Anmeldemodalitäten sind im Fortbildungsjournal bzw. der Website der KPH Wien/Krems ersichtlich. 

Zusammenfassend kann gesagt werden: Das Fortbildungs-Programm für Entrepreneurship Education unterstützt Sie und Ihre Schule dabei, die Potentiale der Jugendlichen zu entfalten und Kompetenzen zu vermitteln, die selbstbestimmtes Denken und Handeln fördern. Dazu zählen aus dem Konzept des "challenge based learning" Handlungsorientierung, Reflexion, gesellschaftliche Verantwortungsübernahme, emphatischer Umgang miteinander, Zielorientierung, Eigeninitiative, Ideenentwicklung und selbstbewusstes Umsetzen von Projekten.